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Perimenopause: Das hormonelle Umbauen – Wenn der Zyklus Kopf steht

Autorenbild: Heilpraktikerin
Heilpraktikerin
7. Sept.
2 Min. Lesezeit

Blogbeitrag von Johanna Rach, Heilpraktikerin, Praxis Rach

traurige Frau


Häufig kommen Patientinnen in meine Praxis, die sich wie ferngesteuert fühlen: Der Schlaf ist plötzlich katastrophal, die Periode spielt verrückt (mal zu kurz, mal viel zu lang), die Nerven liegen blank und man fühlt sich einfach nicht mehr wie man selbst.




Du musst da nicht alleine durch. In meinem E-Book Hormonwissen nehme ich dich an die Hand und zeige dir, wie du deinen Körper beim ‚hormonellen Umbauen‘ optimal unterstützen kannst.

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Was ist die Perimenopause eigentlich?

Man kann sich die Perimenopause wie die Pubertät rückwärts vorstellen.

Bevor die Menopause eintritt – also der Zeitpunkt der allerletzten Regelblutung –, beginnt ein schleichender, hormoneller Umbauprozess. Dieser kann im Rahmen des natürlichen Alterungsprozesses tatsächlich schon ab 30 oder früher beginnen.


Das Hauptproblem in dieser frühen Phase ist nicht etwa ein genereller Hormonmangel, sondern ein Verlust der zyklischen Stabilität.



Der „First Mover“: Warum zuerst das Progesteron einbricht

In unserem Körper haben unsere Haupt-Sexualhormone ganz klare Aufgaben:

  • Östrogen ist unser „Powerhormon“: Es baut die Gebärmutterschleimhaut auf, hält Gefäße elastisch und schützt die Knochen.

  • Progesteron ist unser großes „Wohlfühl- und Beruhigungshormon“: Es entspannt das Nervensystem, fördert den Schlaf und schwemmt überschüssiges Wasser aus dem Gewebe.


In der Perimenopause fangen die Eierstöcke an, „stotternd“ zu arbeiten.

Die Eierstöcke reagieren mit der Zeit weniger sensibel auf die Steuerungssignale aus dem Gehirn (mit den Hormonen FSH & LH).


Die Folge: Die Eisprünge werden seltener oder bleiben ganz aus. Kein Eisprung bedeutet aber auch: kein Gelbkörper – und damit bricht die Progesteron-Produktion massiv ein.



Die zwei Gesichter der Perimenopause

Der hormonelle Umbau verläuft in der Regel in zwei Phasen:

  1. Die frühe Perimenopause (Fokus Progesteron): Die zweite Zyklushälfte (Lutealphase) verkürzt sich. Typische Begleiter sind Schlafstörungen, innere Unruhe, Angstgefühle, PMS-artige Beschwerden, Brustspannen oder auch stärkere Blutungen, weil das Östrogen die Schleimhaut ungebremst aufbaut.

  2. Die späte Perimenopause (Das Östrogen-Chaos): Erst später fangen auch die Östrogenwerte an, Achterbahn zu fahren und schließlich abzusinken. Jetzt zeigen sich oft die klassischen Hitzewallungen, Schleimhauttrockenheit, Brain Fog (Nebel im Kopf), Gereiztheit oder Gelenkschmerzen.



Warum der Zyklus plötzlich macht, was er will

In der Praxis erleben wir deshalb die unterschiedlichsten Zyklus-Varianten:

  • Verkürzte Zyklen (z. B. 21–24 Tage): Der Körper versucht krampfhaft, einen Eisprung zu erzwingen, das Ei reift zu schnell.

  • Verlängerte Zyklen (z. B. 40+ Tage): Der hormonelle Reiz fehlt, der Körper „wartet“ wochenlang auf das Signal zum Eisprung.

  • Schwache Blutungen oder Schmierblutungen: Die Östrogenproduktion reicht nicht mehr für einen kräftigen Schleimhautaufbau aus.



Höre jetzt in die Podcast-Folge rein!

Du findest dich in diesen Beschreibungen wieder oder möchtest genau wissen, was du tun kannst, um deinen Körper in dieser Phase sanft zu unterstützen?

In meiner neuen Podcast-Folge spreche ich ausführlich über das „hormonelle Umbauen“ und gebe dir wertvolle Einblicke.


🎧 Jetzt hier direkt auf Spotify anhören: 




Hast du Fragen zu deinen Hormonen oder leidest unter ähnlichen Symptomen?

In meiner Praxis begleite ich dich gerne individuell auf deinem Weg.




Blogbeitrag von Johanna Rach, Heilpraktikerin, Praxis Rach



 
 
 

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